1990 – 2015



MEKON – Messen und Kontrollieren, nannten wir unser kleines Startup im Jahr 1990, dem Jahr des Aufbruchs und der deutschen Widervereinigung. Als Servicedienstleister zur Beratung bei Umweltfragen und zur Altlastenfreistellung erhielten wir schon bald eine neue Herausforderung.

Diverse Messungen rund um die Immobilie hatten ergeben, dass vor allem Verschmutzungen an unzugänglichen Stellen wie Lüftungsschächten zu komplexen Störungen im Gebäudeklima führen können. Steigende Betriebskosten für Abluft- und Zuluftanlagen sowie überhöhte Heizkosten, Schimmelbildung, Geruchsbelästigung und vieles mehr, führte uns vor Augen, welche immense Bedeutung eine funktionierende Luftzirkulation in der modernen Architektur für die Arbeits- und Lebensumstände der Menschen hat.

Getrieben von unserer Neugier begannen wir intensiv nach einer Technologie für die Reinigung von Lüftungsschächten auf Basis der chemischen Nassoxidation zu suchen und präsentierten bereits 1994 das MEKON Air-Clean-Verfahren, ein Verfahren zur schonenden und umweltgerechten Reinigung von Be- und Entlüftungsanlagen mittels mechanischem Nassverfahrens zur Beseitigung brandübertragenden Ansatzes inkl. desinfizierender Behandlung.

Das Verfahren wurde von vielen Wohnungsbaugesellschaften begeistert angenommen bis zum heutigen Tag haben wir damit die Abluftkanäle von mehr als 250 tausend Wohnungen gereinigt.

Zwei Jahre später folgte mit dem MEKON Protector-Verfahren eine patentierte Technologie für die langfristige Sanierung von Lüftungsanlagen. Durch die Aufbringung einer dauerelastischen Dispersion kann die Verschmutzung von Lüftungskanälen nachträglich stark vermindert werden, so dass die Wartungskosten langfristig fallen.

Ressourcen schonende Sanierung bei laufendem Betrieb? Dies war der Anreiz für eine große Zahl an Betreibern namenhafter öffentlicher Gebäude. Konferenzzentren, Studios, Hotelketten, Forschungseinrichtungen und Bürotürme im bundesweiten Maßstab fragten unseren Service nach sorgten für gutes Klima im Unternehmen und blendende Bilanzen.

Und wieder war Neugier der Motor, als wir mit dem MEKON Protector-IS Verfahren eine Technologie zur mehrschichtig brandschutzgerechten dauerelastisch und rauchgasdichten Abdichtung von Installationsschächten entwickelten.

Nun begannen auch Hochschulen, wie die Westsächsische Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Zwickau, die TU Dresden, die FH für Technik in Wolfenbüttel und die FH Hannover auf uns aufmerksam zu werden. Gemeinsam Forschungsprojekte, wie u.a. die Entwicklung eines Reinigungsrobotors für Rohre brachten die Zusammenarbeit in Schwung und beförderten den Wissensaustausch, so dass die MEKON-Verfahren heute Teil des Lehrplans an verschiedenen Institutionen sind.

Heute, nach 25 Jahren Neugier sehen wir den Markt der Klimatechnologie noch immer in den Kinderschuhen. Langfristig effektiv funktionierende Lüftungsanlagen werden auch in den kommenden Jahren die Architektur der Megacities in Atem halten.